Stadt- und Verkehrsplanung
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Referenzen

Ausbau der Straßenbahn-Linien 1 & 8, Bremen-Huchting

Städtebauliches Projekt "Verlängerung-Süd"

Die Anbindung der Nachbargemeinden an den ÖPNV spielt in der Bremer Verkehrsplanung eine zentrale Rolle. Im Bereich Huchtingen soll hierzu die Linie 1 zur Huchtinger Heerstr. und die Linie 8 Richtung Weyhe neu die neue Straßenbahntrasse über ein vorhandenes DB-Gleis, Richtung Stuhr-Weyhe verlängert werden. Aufgrund der Nähe zu einigen Privatgrundstücken und der Zwangslage, das etliche Bäume gefällt werden müssen, ist die Umsetzung der Planung mit Problemen behaftet.

Die Stadt Bremen hat sich bei der Umsetzung der Planung die größte Mühe gegeben, die Inanspruchnahme von Privatgrundstücken sowie die Menge der Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren. Um diese fachlichen Planungsanstrengungen den Anwohnern verständlich zu machen, wurde AnyMotion mit der Erläuterung der Planung beauftragt.

Durch die zeitgemäße, fotorealistische Visualisierung der Planung, sowie durch einfache Grafiken, die den technischen Aufbau der Trasse wiedergaben, wurden mit den Planern mehrere Präsentationen angefertigt, die im Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung eingesetzt werden.

Aufgrund der erheblichen Bedenken der Anwohner und der Politik wurde die Planung ein zweites Mal überarbeitet und konnte nun auf der Informationsveranstaltung am 24.04.2014 endgültig vorgestellt werden.

Um das Planungsverfahren für die Öffentlichkeit transparent abbilden zu können, wurde von AnyMotion in Abstimmung mit dem ASV und der BSAG eine Internetseite konzipiert und Programmiert. Die Nutzung des Internets für die Veröffentlichung von Planungen im öffentlichen Raum war für Bremen bislang völliges Neuland und wurde durch AnyMotion maßgeblich angestoßen und umgesetzt.

Besuchen Sie die Internetseite: www.verlaengerung-sued.de

Leistungen von AnyMotion im Überblick:

  • ANYMOTION wird beauftragt, für die Planungsarbeiten ein räumliches 3D-Modell zu erstellen an dem der weitere Planungsfortgang simuliert werden soll. Hierbei ist der letztendliche Einsatz noch nicht klar umrissen und soll mit dem Projekt „wachsen“.
  • Qualitative Bestandsaufnahme vor Ort durch Fotodokumentation
  • Überführung der vorhandenen, qualitativ minderwertigen Pläne auf Papier in ein digitales Datenformat (u. a. über eine Partnerfirma als Spezialisten für Entzerrung)
  • Anhand des 3D-Modells werden unterschiedliche Abrisszenarien durchgespielt um die neu entstehenden Sichtachsen zu überprüfen.
  • Erste öffentliche Präsentation im Internet
  • Einarbeiten der architektonisch geänderten Eingangsbereiche, Visualisierung und Präsentation für die Vorhabenträger.
  • Simulation der unterschiedlichen Fassadengestaltungen für den Betrachter aus Fußgänger Perspektive in unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien. Zusammenarbeit mit dem Farbdesigner.
  • Übernahme der Daten des Freiraumplaners in das Computermodell
  • Erstellung einer hochwertigen Computeranimation für die Bürgerbeteiligung und zur Absicherung der Akzeptanz der aufwendigen Bauarbeiten bei den Bewohnern des Stadtviertels
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